BAG beim Ganztagskongress des BMFSFJ in Berlin

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Am 21. und 22. Juni 2026 traf sich die Bildungslandschaft in Berlin zum Ganztagskongress des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). 

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der schulische Ganztag als Transformationsmotor des Bildungssystems gestaltet werden kann – kindgerecht, partizipativ und ganzheitlich.

Zentrale Erkenntnisse:

Kind im Fokus: Der Ganztag muss die Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt stellen, um Wohlbefinden und Potenzialentfaltung zu ermöglichen.

Chancengerechtigkeit: Bildungschancen sollen unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft verbessert werden.

Ganzheitliche Planung: Eine Trennung von Vormittagsunterricht und Nachmittagsbetreuung ist zu vermeiden. Stattdessen braucht es koordinierte Konzepte, die pädagogische, räumliche und personelle Aspekte verbinden.

Partizipation: Kinder und Jugendliche müssen aktiv in die Gestaltung einbezogen werden – ihre Perspektiven sind entscheidend.

Ressourcen und Vernetzung: Erfolgreiche Umsetzung erfordert finanzielle Mittel, realistische Zeitpläne und die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kommunen, Verbänden und Eltern.

Beispiele wie Hamburg oder Flensburg zeigten, wie eine koordinierte Steuerung von Ganztagsangeboten und Ferienprogrammen gelingen kann. Der Kongress unterstrich: Der Ganztag ist mehr als Betreuung – er ist eine Bildungschance, wenn er kindgerecht und partizipativ gestaltet wird.

Wir haben gemeinsam mit den „Spielmobilen“ so gut es ging immer wieder die Bedeutung von selbstbestimmten Zeiten für Bewegung eingebracht, also ZIRKUS UND SPIEL.