21.01. – 27.03.2026 in Duisburg
Ein Rechte- und Schutzkonzept gehört zu den verpflichtenden Standards von Einrichtungen, in denen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig aufhalten. Es spannt den Bogen von Maßnahmen zur Analyse von Risiken und Schutzfaktoren einer Organisation und der Prävention (sexualisierter) Gewalt bis zur Festlegung möglicher Handlungsschritte bei Verdachtsfällen sowie deren Aufarbeitung.
Die Entwicklung von Rechte- und Schutzkonzepten ist ein Prozess, der Einrichtungen und Teams dazu bringt, sich mit den eigenen Strukturen auseinanderzusetzen, in die Reflexion über das eigene Handeln zu kommen und eine gemeinsame Haltung zu entwickeln. Die Fortbildung richtet sich an psychologische oder pädagogische Fachkräfte aus NRW und dient als Qualifizierung, die Planung von Schutzkonzepten in Organisationen durchzuführen und zu begleiten.
Themenschwerpunkte
- Bestandteile von Rechte- und Schutzkonzepten
- Qualitätsaspekte von Schutzkonzepten und -prozessen
- Rechtliche Voraussetzungen und Anforderungen an Einrichtungen und Organisationen
- Grundlagen der Organisationentwicklung, Prozessplanung und -steuerung
- Methoden der Beteiligung von unterschiedlichen Akteur*innen im Prozess
- Risiko- und Potenzialanalyse als Kernstück des Prozesses in Theorie und Praxis
- Aufbereitung der Analyseergebnisse und Nutzung für den weiteren Prozess
- Rolle von Schutzkonzeptberater*innen und Entwicklung von eigenen Beratungsangeboten
Weitere Fortbildungsmöglichkeiten rund um das Thema Prävention und Kindeswohl finden Sie auch im BKJ-Programm Start2Act.
Infos hier
